Unsere Kirche hat's mal wieder nötig, das haben Sie sicher auch schon gesehen: die Wände sind schwarz, der Putz löst sich, der Parkettboden ist vergraut und Feuchtigkeit kommt durch die Decke. Kurzum unser Gotteshaus muß dringend Innen renoviert werden.
Das Erzbistum Paderborn schreibt seit einigem Jahren vor, bei Renovierungen im Innenbereich
von Kirchen eine begrenzte Zugänglichkeit zu schaffen. Dies ist ein Bereich, der täglich
geöffnet ist, um es Gemeindemitgliedern zu ermöglichen in der Kirche zu beten und ggfs. Kerzen
anzuzünden, aber dennoch Vandalismus vorzubeugen. Denn auch in unserere Kirche
wurde in den vergangenen Jahren schon einiger Schaden angerichtet. Daher wird unter der
Orgelbühne ein Stahlgitter errichtet und ein Kerzenopferstock aufgestellt. Mit der
behindertengerechten Aussentür wurde bereits bei der letzten Aussenrenovierung ein neuer
Eingang hierfür geschaffen.
Das bei der vorherigen Innenrenovierung angelegte Eiche Parkett macht den Sitzbereich angenehm
warm und lockert die Atmosphäre auf, doch zwanzig Jahre mit Füßen getreten werden sind nicht
ganz unbeschadet an ihm vorbei gegangen. Dringend müssen brauchen Parkett, Kniebänke aber
auch Beichtstuhl neuen Schutz.
Durch die Nutzung der rechten Nische als Raum für Werktagsgottesdienste sollen die noch aus der
alten Kirche stammenden Bänke durch Stühle mit Kniebänken und Buchablage ersetzt werden. Diese
sollen nach Norden zu einem kleineren Altartisch ausgerichtet werden. Bei Messen mit hohen
Besucherzahlen (z.B. zu den Hochfesten) können die Stühle einfach zum Hauptaltar gedreht werden.
Außerdem lassen sich mit dieser Art der Bestuhlung gut andere Formen von Gottesdiensten wie
Meditationen realisieren.
Um bei Taufen der gesamten Taufgemeinde zu ermöglichen sich um dem Täufling zu versammeln,
ist geplant das Taufbecken um einige Meter zu versetzen. Ein Fliesenspiegel soll es dort umrahmen.
Die Kostenaufstellung ergibt sich aus einer Kostenschätzung auf Basis der Mengenermittlung der vorherigen Innenrenovierung und Erfahrungswerten des Architekten und des Gemeindeverbandes. Diese Schätzung wurde vom Erzbistum Paderborn überprüft, nun muß vom der Gemeinde die Finanzierung übernommen werden. Erst wenn die Finanzierung gesichert ist gewährt Paderborn seinen Zuschuss und gibt die Genehmigung zur Vollplanung (Ausschreibungsverfahren).
| Gesamtkosten | 220.000 EUR |
| geplanter Zuschuss Paderborn | 136.000 EUR |
| Entnahme aus Rücklagen | 30.000 EUR |
| mögliche Eigenleistung | 20.000 EUR |
| verbleibender Eigenanteil der Gemeinde | 34.000 EUR |
Wenn die Gemeinde kleinere Teilgewerke als Eigenleistung übernimmt, kann der Eigenanteil nochmals
um 20.000 € verringert werden.
Hier sind insbesonders Schutzmaßnahmen des Inventars zu nennen, also Auslegen der Kirche mit Flies,
und Abdecken der festen Gegenstände wie Altar, Ambo und Tabernakel. Aber auch Abnehmen von Bildern
und Statuen usw.
Weiterhin könnten die Arbeiten zum Schutz des Holzwerks zumindest zum Teil in Eigenleistung ausgeführt
werden.
Auch die Verlegung eines neuen Nadelfilzbodens auf der Orgelbühne soll selbst durchgeführt werden.
Hierzu benötigen wir Ihre tatkräftige Unterstützung, wir werden diese Termine rechtzeitig im
Pfarrbrief, Aushang sowie hier auf der Homepage bekannt geben.
Finanzierungskonzept
Unsere Gemeinde hat 621 Mitglieder über 21 Jahren (womit die meisten Schüler und Studierenden
hier nicht mehr berücksichtigt würden). Bei der Annahme dass sich 25% von 621 Personen an der
Finanzierung beteiligen, könnte man von ca. 150 Zahlenden ausgehen.
Teilt man die 34.000 € durch 150 Personen, entfiele auf jede Person 240 €, was zunächst sehr viel
erscheint. Streckt man aber einen monatlichen Betrag von 10 € auf eine Laufzeit von 24
Monaten ist die Belastung eher moderat.
Selbstverständlich ist dies steuerlich absetzbar, bitte geben Sie einfach bei Zahlung Ihre Adresse an.
Wir wissen, dass die momentane wirtschaftliche Situation vielen Mitbürgern zu schaffen macht, dennoch
sollten wir versuchen unser Kirchengebäude und damit den besonderen Ort der Gegenwart Gottes, aber
auch den Mittelpunkt und festen Bestandteil unseres Dorfes zu erhalten.
Nichts desto trotz brauchen wir jede auch noch so kleine Spende!
Vorgehensweise
Der Bauausschuss hat einen Infoflyer erarbeitet dieser wurde an alle Gemeindemitglieder
verteilt.
Im Laufe des nächsten Monats werden wir mit engagierten Mitgliedern aus der Gemeinde eine
Haussammlung durchführen, bei der wir gerne nochmal Auskunft über mögliche Fragen geben werden.
Weiterhin sind ein Dorffest und einige andere Aktionen in Planung.
Kontakt
Sollten Sie noch weitere Anregungen oder Fragen haben, kontaktieren Sie uns doch einfach
unter: info@stbartholomaeus.de
| Kontoverbindungen: |
Konto 103 000 905 BLZ 462 624 56 Volksbank Bigge Lenne |
| oder: | |
|
Konto 460 011 37 BLZ 462 516 30 Sparkasse ALK |